Stellungnahme der SPD Steinbühl
Weiterentwicklung des Handelsstandorts Aufseßplatz
„So ganz können wir die Euphorie mancher nicht nachvollzeihen.“ fasst Tuba Pfeilschifter stv. Vorsitzende der SPD Steinbühl die Gespräche mit den Stadträten Gerhard Groh, Ilka Soldner, dem Landtagsabgeordneten Stefan Schuster, MdB Martin Burkert und einigen Aktiven aus dem Ortsverein zusammen.
Sicher – man hat mal wieder etwas gehört von METRO Properties – aber was ist am eigentlichen Inhalt so spektakulär? METRO verhandelt weiter, bis Herbst 2012, jetzt allerdings nur noch exklusiv mit Multi Development.
Die SPD Steinbühl ist weiter vorsichtig optimistisch.
Multi Development hat gute Referenzen und Erfahrung mit kritischer Bürgerbeteiligung, sowohl im konstruktiven als auch im konträren Bereich. Dass Multi in Neumarkt (Neuer Markt) auf Edeka als Lebensmittelvollsortimenter setzt ist auch interessant. Wirklich beurteilen kann man das alles allerdings erst wenn eine Idee auf dem Tisch liegt. Dann wird sich auch herausstellen ob die Vorarbeit, die wir zusammen mit den Südstädterinnen und Südstädtern geleistet und an die Entscheidungsträger weitergereicht haben, im Konzept vorkommt. „Die Initiative, den Südstädtern „Flyer“ an die Hand zu geben, um sie darauf aufmerksam zu machen wo sie Lebensmittel ebenfalls einkaufen können, ist sicher eine nette Idee - eine vorübergehende Weiterführung des EDEKA-Marktes im „Kaufhof“ ist damit jedoch offensichtlich vom Tisch, obwohl sicher nicht vor Mitte 2013 mit dem Abriss begonnen werden wird“ bedauert SPD Steinbühl-Vorsitzender Robert Kästner.
Kommunikationswege schaffen damit ein Dialog stattfinden kann.
„Die Stadt muss nun, mit den vorhandenen Mitteln aus dem Bundesfonds, schnell eine Plattform (z.B. analog zu www.neuermarkt-nm.de/) einrichten und dort regelmäßig über Zeit- und Sachpläne informieren. Passanten und Menschen ohne Internetzugang könnten – zumindest solange der Bau noch steht – durch eine Schaufenstergalerie im bisherigen Gebäude informiert werden. Damit könnte auch der Druck auf Metro & Multi erhöht werden Informationen heraus zu geben und von Anfang an ein positives Klima zu schaffen.“ fordern die SPD Stadträte Ilka Soldner und Gerhard Groh.
Den Eindruck einer Ruine vermeiden – kreative Ideen sind gefragt.
Gerade die Schaufenster müssen ab dem beginnenden Leerstand gestaltet werden. Das könnten abwechselnd Künstlerinnen und Künstler aus der Südstadt sein oder auch Initiativen und Gruppen aus dem Stadtteil. So könnte - wenigstens bis zum Abriss – ein positiver optischer Eindruck bestehen.
Die SPD Steinbühl ist gerne bereit die Gestaltung eines Fensters zu übernehmen um darin z.B. den bisherigen Verlauf der Bürgerbeteiligung sowie die dort entwickelten Ideen zu dokumentieren. Ebenso steht unser Angebot erneut eine öffentliche Veranstaltung durchzuführen sobald ein Konzept vorgestellt werden kann.
