SPD Steinbühl: "Wir sind auf einem guten Weg und bald gibt es Informationen..."
Zu den dauernden Ankündigungen der Metro Properties und des Wirtschaftsreferenten sowie zu den vielen informationslosen Aussagen politischer Mitbewerber sowie Vereinsvorsitzender in der Südstadt anbei eine Erklärung des Vorsitzenden der SPD Steinbühl:
„Wir sind auf einem guten Weg und bald gibt es Informationen….“
Egal ob Wirtschaftsreferent oder Metro Development, diese Aussage hören wir nun seit der Bekanntgabe der Schließung des Kaufhofs in schöner Regelmäßigkeit. Nur: Die Bekanntgabe der Schließung war bereits im Juni 2011. Im Juni 2012 erfolgte die Schließung und seitdem wird ebenfalls jeden Monat – auf Nachfrage – mitgeteilt: „Wir sind auf einem guten Weg und bald gibt es Informationen….“ .
Dass in so einer Situation die Gerüchteküche brodelt und auch Debatten angestoßen werden, die z. T. so aufgesetzt sind das sie einem schon fast wieder zum Schmunzeln bringen (wie die Debatte über Gebäudehöhen oder Architekturstile) liegt in der Natur der Sache, bringt uns aber keinen Schritt weiter. Angefacht wird dies aber in erster Linie durch die unsägliche Informationspolitik des Immobilieneigentümers Metro Development und ein Wirtschaftsreferat, dass sich offensichtlich nicht zu sagen traut, dass es auch nur dauernd vertröstet wird.
Erstaunlich ist aber auch die Information seitens der Stadt, dass - jetzt (schon) - ein Wettbewerb zur Findung eines Moderationsbüros zur …, ja zu was eigentlich?
Und was ist bis dahin?
Geht das Wirtschaftsreferat also doch davon aus, dass es noch lange dauern wird bis ein Konzept entwickelt ist und mit Bau- oder Abrissarbeiten begonnen wird? Es riecht schlicht und ergreifend danach, dass trotz aller gegenteiliger Bekundungen mit einem längerfristigen Leerstand gerechnet wird, es sich nur keiner zu sagen traut.
Die SPD Steinbühl hat bereits im Juni 2012 anlässlich des Jahrestages der Verkündung der Schließung gefordert:
„ … Den Eindruck einer Ruine vermeiden – kreative Ideen sind gefragt.
Gerade die Schaufenster müssen ab dem beginnenden Leerstand gestaltet werden. Das könnten abwechselnd Künstlerinnen und Künstler aus der Südstadt sein oder auch Initiativen und Gruppen aus dem Stadtteil. So könnte - wenigstens bis zum Abriss – ein positiver optischer Eindruck bestehen.
Die SPD Steinbühl ist gerne bereit die Gestaltung eines Fensters zu übernehmen um darin z.B. den bisherigen Verlauf der Bürgerbeteiligung sowie die dort entwickelten Ideen zu dokumentieren. …“
Warum folgt man solchen Vorschlägen nicht?
Auch die Idee, die Schaufenster ab dem 1. Dezember als Adventskalender zu gestalten, wäre sicherlich ohne Moderationsbüro umsetzbar.
Ideen sind zur Genüge vorhanden, aber an einer Umsetzung scheint weder der Eigentümer, noch das Wirtschaftsreferat Interesse zu haben. Warum?
Schade eigentlich – dabei hatten doch die Bürgerinnen und Bürger bereits auf unserer Veranstaltung im Juni 2011 Ideen und Vorschläge präsentiert wie es nach einer Kaufhof-Schließung weiter gehen könnte.
Aber was wissen wir seither – insbesondere von der Metro Group?
„… Wir sind auf einem guten Weg und bald gibt es Informationen….“
