Radständer für die Südstadt: Die Bürgerschaft ist gefragt
Nachrichten aus dem Rathaus Nr. 819 / 18.07.2013
Ab 25. Juli - Mitmachen und Gewinnen: www.suedstadt.nuernberg-steigt-auf.de
Bürgerinnen und Bürger können den Ausbau von Fahrradständern in der Südstadt aktiv mitgestalten. Mit der Kampagne „Nürnberg steigt auf“ sollen dezentrale Abstellanlagen systematisch im etwa ein Quadratkilometer großen Gebiet zwischen Hauptbahnhof, Tafelfeldstraße, Allersberger Straße und der Gudrunstraße aufgestellt werden. Sowohl über eine projekteigene Internetseite als auch im Bürgerbüro am Aufseßplatz können Interessierte von Donnerstag, 25. Juli, bis Donnerstag, 15. August 2013, ihre Meinung zu den Standortvorschlägen des Verkehrsplanungsamts und des Bürgervereins Südstadt e.V. äußern.
Wie in anderen Vierteln mit Altbaubestand fehlen in der Südstadt ebenerdige und sichere Fahrradabstellplätze. Der Verkehrsausschuss des Stadtrats hat am 24. Mai 2012 das Projekt „Radständer für die Südstadt“ beschlossen. Ziel ist es, in dem Gebiet zwischen Hauptbahnhof / Bahntrasse, Allersberger Straße, Gudrunstraße / Schuckertstraße und Voltastraße / Tafelfeldstraße Abstellmöglichkeiten zu bieten und damit das Rad als Verkehrsmittel aufzuwerten. Zudem sollen parkende Fahrräder stärker geordnet werden, um andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Fußgänger, nicht durch „wild“ abgestellte Räder zu behindern. Auch die Verkehrs- und Diebstahlsicherheit soll erhöht werden.
„Wenn das Fahrrad nicht vor jeder Nutzung aus dem Keller geholt werden muss, weil es nahe der Wohnung sicher an einem Fahrradständer angekettet werden kann, dann kann das die Lust erhöhen, mit dem Rad zu fahren“, beschreibt Baureferent Wolfgang Baumann die Bedeutung des Ausbaus von Radabstellmöglichkeiten. „Mit einem solchen systematischen und flächendeckenden Bau von Radständern betreten wir Neuland.“ Für das Projekt haben das Verkehrsplanungsamt und der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg gemeinsam 20 000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit können circa 350 Radständer für 700 Fahrräder errichtet werden. Mit der Aufstellung der Radständer soll noch im Herbst 2013 begonnen werden.
In einem ersten Schritt hat das Verkehrsplanungsamt eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Ständer und deren Auslastung sowie eine Bedarfsanalyse vorgenommen. Darauf aufbauend hat die Verwaltung Vorschläge für neue Standorte für Radständer erarbeitet und mit dem Bürgerverein Süd abgestimmt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab 25. Juli 2013 im Internet unter www.suedstadt.nuernberg-steigt-auf.de über die vorgeschlagenen Standorte informieren, diese bewerten und weitere Standorte innerhalb des Projektgebiets vorschlagen.
Wer die Pläne lieber ausgedruckt studieren oder sich bei Mitarbeiterinnen des Verkehrsplanungsamts über die Standorte näher informieren möchte, kann von Donnerstag, 25. Juli, bis Donnerstag, 8. August 2013, jeweils dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags zwischen 16 und 18 Uhr im Bürgerbüro Aufseßplatz 18 (ehemaliger Blumenladen der Galeria Kaufhof) vorbeikommen. Eigene Standortideen können im Bürgerbüro auch eingereicht werden. Diese werden nach Abschluss des Beteiligungsverfahrens geprüft. Welche Vorschläge realisiert werden können, wird Ende September im Internet und im Bürgerbüro veröffentlicht.
Während der dreiwöchigen Bürgerbeteiligung findet eine Verlosung von 15 Abus-Faltschlössern bei Einzelhändlern statt, vor deren Geschäften neue Radständer geplant sind. Teilnahmekarten können bis Donnerstag, 15. August 2013, direkt in den Läden ausgefüllt und abgegeben werden. Die Liste der beteiligten Läden wird ab Donnerstag, 25. Juli 2013, im Bürgerbüro ausgehängt und im Internet veröffentlicht. Die Gewinner der Fahrradschlösser werden nach der Auslosung direkt informiert
