Wie kann sich Gibitzenhof verändern? - Was soll sich verändern?
Der SPD Ortsverein Gibitzenhof und seine Stadträtin Ilka Soldner haben anlässlich des Beschlusses zu den Finanzmitteln für ein Stadterneuerungsprogramm Ideen formuliert.
Wir laden Sie ein mit uns zu diskutieren und uns ihre Meinung mitzuteilen.
Gerne können Sie dazu auch den "Kümmerkasten - online" unseres Nachbarortsvereins Steinbühl nutzen.
Hier die Ideen von Ilka Soldner
„Der Bedarf, sich rauszusetzen und sich draußen zu treffen ist offenbar riesig. Das sieht man daran, dass sich die Menschen auf die Bank am verkehrsumtosten Dianaplatz, auf die Außenbestuhlung der Dönerläden an der Kreuzung Landgrabenstraße/Gibitzenhofstraße oder in den „Biergarten“ des Gastro Galia an die Kreuzung Gibitzenhofstraße/ Pfälzer Straße setzen. Gerade in den Gastronomiebetrieben treffen sich unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsschichten sowie Nationalitäten.
Ich denke, wir müssen die Stadterneuerung und den Frankenschnellwegdeckel zusammen denken, um möglichst viel für die Menschen im Stadtteil zu erreichen und die Lebensqualität zu erhöhen.
Bereich Freiflächen:
- Bestehende Plätze aufwerten und für bestimmte Gruppen attraktiv machen (zum Beispiel den Helmut-Herold-Platz für Senioren).
- Grüne Oasen schaffen. Im privaten Raum bestehende Freiflächen aufwerten (Hinterhofbegrünung) und private Flächen entkernen.
- Bisher ungenutzte, unattraktive Ecken und größere Baumscheiben zu Westentaschenparks machen. Mehr und attraktiveres Straßenbegleitgrün schaffen.
- In einem Testgebiet die Glascontainer in den Boden versenken. Wird in Holland erfolgreich praktiziert.
- Entwicklung attraktiver Außengastronomie unterstützen
- Bestehende Spielflächen aufwerten und möglichst neue schaffen. Die Planungsgebiete sind auf Platz eins und acht beim Spielflächenfehlbedarf. Dringende Neuschaffung des durch den Bau des Frankenschnellwegs wegfallenden Aktivspielplatzes Volkmannstraße.
- Zusätzliche öffentliche Begegnungs- aber auch Bewegungsräume für alle Altersgruppen außen und innen dringend schaffen. Bewegungsparks für alle Generationen.
Bereich Verkehr:
- Im gesamten Stadteil attraktive Wegeverbindungen und neue Radwege schaffen.
- Rückbau der Gibitzenhofstraße. Vorstellbar sind für mich lärmmindernde Maßnahmen, aber auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 einhergehend mit einer attraktiven Straßenraumgestaltung. Warum nicht mal die alte Allee-Idee denken.
- Längst fällig ist ein durchgängiger Radweg in der Gibitzenhofstraße, sowie die Entschärfung von Gefahrenstellen für alle Verkehrsteilnehmer wie etwa im Bereich der Kreuzung Landgrabenstraße.
Bereich Soziales:
- Es gibt im Stadtteil einige Einrichtungen, die Menschen mit Problemen in verschiedenen Situationen beraten und unterstützen. Was fehlt ist eine Stelle mit geschultem Beratungspersonal, das die Bewohner je nach Problemlage gezielt im Stadtteil und darüber hinaus an die richtigen Stellen weitervermitteln kann.
- Es muss gelingen, in den Prozess der Stadterneuerungsmaßnahme neben den Mitgliedern des Arbeitskreises Gibitzenhof-Rabus weitere engagierte Mitstreiter im Stadtteil (Privatpersonen, Wirtschaft) einzubinden. Außerdem hat der Stadtteil viele kleine Unternehmer, die sich in ihrem Rahmen bemühen attraktive Anlaufund Treffpunkte für die Menschen im Stadtteil zu schaffen
