Stefan Schuster zu Gast bei Frankonia
Der Landtagsabgeordnete Stefan Schuster war Gastredner auf dem Starkbierfest der SPD Treuchtlingen
Vor rund 120 Gästen aus Treuchtlingen und der Region war Stefan Schuster am 12. März als Gastredner zum Starkbierfest der SPD Treuchtlingen eingeladen. Durch die musikalische Untermalung der Feuerwehrkapelle Langenaltheim und das Wettelsheimer Starkbier wurde das Starkbierfest zu einem geselligen Abend. Ursprünglich wurde mit diesem Fest der erste Bieranstich gefeiert, das „flüssige Brot“ diente zur Stärkung während der Fastenzeit. Die SPD im Stimmkreis stellt momentan keinen eigenen Landtagsabgeordneten, deshalb vertritt der Nürnberger Schuster die Interessen der Region im Bayerischen Landtag.
Den Abend eröffnete der Vorsitzende der SPD Treuchtlingen, Stefan Fischer. Der Gastgeber widmete seine Worte der Treuchtlinger Kommunalpolitik und prangerte insbesondere die ablehnende Haltung der örtlichen CSU zu nötigen und durch günstige Zinsen finanzierbaren Investitionen an.
Stefan Schuster nahm Themen aus Bund und Land unter die Lupe.
Kritisch und humorvoll kommentierte er unter anderem die Flüchtlingspolitik und den Erfolg der AfD in Hessen. Schuster zeigte sich besorgt, dass zukünftig in Stadt-, Gemeinde-, und Kreisräten Leute sitzen, die sich nur für Europa- und Flüchtlingspolitik, sowie die unsachliche Kritik an anderen Parteien begeistern können. Der Landtagsabgeordnete gab auch Einblicke in die Schwerpunkte seiner Arbeit. Stefan Schuster, Fachsprecher der SPD-Fraktion für Fragen des Öffentlichen Dienstes, bewertete die Personalsituation der Polizei in Bayern und Mittelfranken sehr kritisch und besorgt. Während seiner Gastrede ging Schuster auch auf das gute Bier der Region und die Vielzahl erfolgreich von der SPD regierter Kommunen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ein
Anette Pappler legte anschließend als „Frankonia“ den Finger in die Wunden der Kommunalpolitik. Bei ihrer schonungslosen Analyse des Auernheimer Windparks, des Treuchtlinger Thermalbads und anderer Brennpunkte schreckte sie auch nicht vor humorvoll verpackter Spitzen gegen SPD-Genossen zurück.
